Kataifi-Nester mit Sahnecreme, Pistazien und Beeren

Kataifi-Nester (türkisch kuş yuvası, „Vogelnester“) sind der einfachste Einstieg in die Arbeit mit Kadayif-Teig. Die gebutterten Teigfäden werden in einer normalen Muffinform geformt, goldbraun und knusprig gebacken und erst kurz vor dem Servieren mit einer leichten Vanille-Mascarpone-Creme, gehackten Pistazien und frischen Beeren gefüllt. Die gebackenen Nester halten sich mehrere Tage – ideal, wenn Sie für Gäste vorbereiten. Aus 200 g rohem Kataifi-Teig entstehen 12 Nester.

Zutaten (12 Nester, Muffinform mit 12 Mulden)

  • 200 g roher Kataifi-Teig (Kadayif), aufgetaut
  • 90 g ungesalzene Butter, geschmolzen
  • 15 g feiner Zucker
  • 200 ml Schlagsahne (30–36 % Fett), kalt
  • 200 g Mascarpone, kalt
  • 40 g Puderzucker
  • 5 ml Vanilleextrakt
  • 40 g Pistazien, gehackt
  • 150 g frische Beeren (Himbeeren, Heidelbeeren oder Erdbeeren)
  • 30 g Honig (nach Belieben, zum Beträufeln)

Zubereitung

  1. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft vorheizen. Die Muffinform mit 10 g geschmolzener Butter auspinseln.
  2. Die Teigfäden mit den Fingern lockern. Die restlichen 80 g Butter darübergießen, alles mischen, bis jeder Faden überzogen ist, und mit dem Zucker bestreuen.
  3. Den Teig in 12 Portionen zu je etwa 16 g teilen. Jede Portion locker um zwei Finger wickeln, sodass ein Ring entsteht, und in eine Mulde setzen.
  4. Boden und Rand mit einem Löffelrücken oder einem kleinen Glas andrücken, sodass in der Mitte eine Mulde entsteht.
  5. 15–18 Minuten goldbraun backen. Ist die Mitte noch hell, 3 Minuten länger backen.
  6. Die Nester 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann herausheben und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.
  7. Sahne mit Mascarpone, Puderzucker und Vanille in 2–3 Minuten steif schlagen. Nicht zu lange schlagen.
  8. Kurz vor dem Servieren je etwa 35 g Creme in jedes Nest spritzen, mit Beeren und Pistazien belegen und mit Honig beträufeln.

Tipps

  • Gefrorenen Kataifi-Teig in der geschlossenen Packung etwa 12 Stunden im Kühlschrank auftauen, nie bei Raumtemperatur.
  • Während Sie die Nester formen, den restlichen Teig unter einem sauberen, leicht feuchten Tuch aufbewahren, damit die Fäden nicht austrocknen und brechen.
  • Alle Fäden mit Butter überziehen: Trockene Fäden bleiben blass und zerbröseln. Mit Butterschmalz (Ghee) wird die Farbe gleichmäßiger.
  • Für eine Pistazienvariante 60 g Pistaziencreme unter die geschlagene Creme heben.
  • Ungefüllte Nester in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur bis zu 3 Tage lagern und bei 160 °C 5 Minuten aufknuspern. Gefüllte Nester werden weich – im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2 Stunden servieren.

Welcher Kataifi-Teig passt

Für die Nester brauchen Sie unseren rohen Kataifi-Teig, gekühlt oder tiefgekühlt, denn die Fäden werden vor dem Backen geformt. Für die Pistazienvariante passen unsere Pistazien- und Nusscremes. Mehr über den Teig und seine Verarbeitung: Was ist Kataifi?

Für Konditoreien und Catering

Bei etwa 16 g Teig pro Nest ergibt 1 kg rohes Kataifi rund 60 Nester; Mini-Nester in der Mini-Muffinform brauchen 6–7 g und backen in 10–12 Minuten bei 180 °C. Backen Sie die Nester am Vortag und füllen Sie sie erst im Service. Roher Kataifi-Teig ist in Packungen zu 1, 2, 5, 10 und 20 kg erhältlich; größere Mengen auf unserer Großhandelsseite.